50 jähriges Dojo-Jubiläum des 1. Karate-Dojo Norden e.V. &

 

das Karate-Team vom HFC Schortens feiert mit!

 

 

Ein ganz besonderes Ereignis fand am 09. Mai 2026 statt: der große Jubiläums-Lehrgang anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Vereins. Zahlreiche Karateka aus der Region sowie interessierte Gäste nahmen an diesem besonderen Tag teil. In die Wegegeleitet wurde der Lehrgang von Wilko Feldman Sensei, 3.Dan & 1.Vorsitzenden des 1.KDN.e.V., der von den erfahrenen Trainern Marcus Haack Sensei, 5. Dan Shotokan DJKB Stützpunktleiter West, Wolfgang Hermann Sensei 4.Dan Shotokan TUS Weener und Gido Horstmeier, 3.Dan Shotokan und 1.Dan Goju-Ryu 2.Vorsitzenden des 1.KDN.e.V. als Refernten begleitet wurde. Gleichzeitig stand die Veranstaltung im Zeichen des Gedenkens an den verstorbenen Gründer des 1.KDN e.V. Jürgen Grade (1941-2017), der den Verein über viele Jahre geprägt und aufgebaut hatte.

 

Das 1. Karate-Dojo Norden e.V., gegründet im Jahr 1976, gehört seit vielen Jahrzehnten zu den festen Größen des traditionellen Shotokan-Karate in Ostfriesland. Der Verein bietet Karate nicht nur als Kampfkunst, sondern auch als effektives Fitness- und Selbstverteidigungstraining für alle Altersgruppen an. Besonders wichtig sind dabei Werte wie Disziplin, Respekt und gegenseitige Unterstützung.

 

Auch die Karateka vom Karate-Team des HFC Schortens nutzten die Gelegenheit den 1.KDN e.V. zu ihren 50 jährigen Bestehen zu Gratulieren und an diesem hochklassigen Lehrgang teilzunehmen. Insgesamt standen vier intensive Trainingseinheiten auf dem Programm. Neben klassischem Grundlagentraining und Kumite, also dem Kampftraining, wurden den Teilnehmern auch interessante Einblicke in eine weitere Stilrichtung des Karate vermittelt: Goju-Ryu.

 

Goju-Ryu ist eine traditionelle japanische Karate-Stilrichtung, deren Name „Hart-Weich“ bedeutet. Charakteristisch sind kurze, stabile Stände, kreisförmige Bewegungen sowie die Verbindung aus kraftvollen und fließenden Techniken. Der Stil kombiniert harte Angriffe mit weichen Abwehrbewegungen und legt großen Wert auf Atmung, Körperkontrolle, Selbstverteidigung und innere Konzentration. Für viele Teilnehmer war dies ein spannender Blick über den Tellerrand des gewohnten Shotokan-Karate.

 

Trotz der anstrengenden Einheiten herrschte während des gesamten Tages eine motivierende und freundschaftliche Atmosphäre, da viele der Teilnehmer sich schon über Jahre oder Jahrzehnte kannten und respektierten. Der Lehrgang bot nicht nur sportliche Herausforderungen, sondern auch viele neue Impulse und einen wertvollen Austausch zwischen den Vereinen.


Inklusiver Kampfkunst-Lehrgang

in Schortens am 25.04.2026

 

Kampfkunst verbindet und überwindet Barrieren:

Inklusiver Lehrgang vom TUS Glarum begeistert in der Sporthalle vom TUS  Oestringen Schortens

Ein besonderes Ereignis prägte kürzlich die Sportstätte vom TUS Oestringen Schortens: Der inklusive Kampfkunst-Lehrgang des TUS Glarum stand unter dem begeisternden Motto „Spaß an der Kampfkunst – mit und ohne Behinderung“. Unter der fachkundigen Leitung von Jeanette Netzelmann trafen sich Teilnehmende unterschiedlicher Begabungen zu einem harmonischen Austausch rund um Bewegung, Technik und Gemeinschaft.

Hinter dem Lehrgang stand eine kompetente Referentenriege, die ihr Wissen mit viel Engagement und Freude weitergab:

  • Uwe Möhring, 7. Dan UESV
  • Karl-Heinz Adolph, 7. Dan UESV
  • Stephan Ahlers, 5. Dan UESV
  • Jeanette Netzelmann, 5. Dan UESV
  • Michael Spick, 2. Dan UESV
  • Fabian Redenius, 1. Dan Jiu-Jitsu
  • Kerstin Redenius, 1. Dan Jiu-Jitsu

Gemeinsam zeigten sie, wie Vielfalt im Training eine Bereicherung ist: Hebel-, Stand- und Bodentechniken wurden adaptiv angepasst, Rituale der Respektkultur verankert und vor allem der Spaß an der Bewegung in den Vordergrund gestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlebten eine Atmosphäre, in der Barrieren sichtbar gemacht und zugleich überwunden wurden – ganz gleich ob sportlich erfahren oder erstmals auf der Matte.

Jeanette Netzelmann formulierte den Leitgedanken des Tages: „Kampfkunst ist mehr als Technik – sie ist eine Sprache des Miteinanders. Wenn jeder seine Stärken erkennt und respektiert, entsteht eine Gemeinschaft, die niemanden ausschließt.“ Ihre Botschaft wurde von allen Anwesenden mit großer Begeisterung aufgenommen.

Erfolg des Tages war neben dem fachlichen Austausch vor allem das Gefühl der Zugehörigkeit: Jedes Lächeln und jeder Schulterklopfer zeigte, wie inklusiv und bereichernd Kampfkunst sein kann. Die Trainerinnen und Trainer betonten zudem, dass der Lehrgang konkrete Wege aufzeigt, wie Bewegungsangebote auch für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen zugänglich gestaltet werden können.

Der Veranstaltungsort, die Sporthalle vom TUS Oestringen Schortens, erwies sich als idealer Rahmen: hell, sicher und unterstützend – perfekte Voraussetzungen, um Techniken sauber zu erlernen und miteinander zu wachsen. Das Organisationsteam aus dem TUS Glarum blickt zuversichtlich auf weitere Planungen und hofft, möglichst vielen Interessierten die Tür zur Kampfkunst zu öffnen.


Karate- Lehrgang mit Akita Sensei,

7.Dan Shotokan, in Cuxhaven am 17. & 18.04.2026

 

Karateka vom Karate-Team des HFC Schortens zu Besuch in Cuxhaven

 

Am Samstag, den 18. April 2026, machten sich die Karateka vom Karate-Team des HFC Schortens früh auf den Weg nach Cuxhaven. Anlass war ein besonderer Jubiläumslehrgang – und schon bei der Ankunft wurde klar: Das würde kein gewöhnliches Training werden. Über 100 Karateka aus ganz Norddeutschland waren angereist. Viele bekannte Gesichter aus anderen Dojos sorgten für eine motivierende und zugleich familiäre Atmosphäre. Alle hatten dasselbe Ziel: voneinander lernen und gemeinsam ein Training auf höchstem Niveau erleben.

  

Geleitet wurde der gesamte Tag von niemand Geringerem als Shinji Akita Sensei, einem international renommierten Karatemeister und 7. Dan. Mit seiner ruhigen, aber sehr klaren Art zog er die Teilnehmer sofort in seinen Bann. Akita, der 1965 im japanischen Gifu geboren wurde, begann schon früh mit Kampfsportarten wie Sumo, Kendo und Judo, bevor er mit 12 Jahren zum Karate fand. Nach seinem Studium in Tokio und vielen Jahren intensiven Trainings – unter anderem 15 Jahre in England bei seinem Lehrer Kawasoe Sensei – zählt er heute zu den prägenden Persönlichkeiten im Shotokan-Karate. Als Gründer der Shotokan Karate Alliance International (SKAI) gibt er sein Wissen weltweit weiter.

  

Der Lehrgang selbst hatte es in sich. Insgesamt vier Trainingseinheiten à 90 Minuten verlangten den Teilnehmern alles ab. Zu Beginn lag der Fokus auf den Grundlagen: saubere Techniken, stabile Stände und ein tiefes Verständnis für die Prinzipien hinter den Bewegungen. Was zunächst einfach wirkte, entpuppte sich schnell als anspruchsvoll – denn Akita legte großen Wert auf Präzision und Details.

  

Nachdem die Basis gefestigt war, ging es in die praktische Anwendung. In Partnerübungen, dem sogenannten Kumite, wurde das Gelernte umgesetzt. Hier standen Reaktion, Timing und Kontrolle im Mittelpunkt. Die Karateka arbeiteten konzentriert zusammen, beobachteten sich gegenseitig und verbesserten Schritt für Schritt ihre Technik.

  

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Kata – festgelegten Bewegungsabläufen, die typisch für die Stilrichtung sind. Je nach Gürtelgrad und Erfahrung wurden unterschiedliche Kata trainiert. Besonders spannend war dabei Akitas Methode: Er zerlegte die Abläufe in einzelne Sequenzen, erklärte deren Bedeutung und setzte sie anschließend wieder zu einem flüssigen Ganzen zusammen. So konnten selbst erfahrene Karateka neue Details entdecken und ihr Verständnis vertiefen.

  

Nach insgesamt sechs Stunden intensivem Training war die Erschöpfung allen anzusehen – aber genauso auch die Begeisterung. Die Teilnehmer gingen mit vielen neuen Eindrücken und konkreten Ideen für ihr eigenes Training nach Hause. Für viele war es eine seltene Gelegenheit, von einem so hochrangigen Meister persönlich unterrichtet zu werden.

  

Das Fazit der Karateka vom Karate-Team fiel durchweg positiv aus: ein intensiver, lehrreicher Tag, der nicht nur neue Impulse brachte, sondern auch zeigte, dass sie sich auf diesem Niveau keineswegs verstecken müssen. Ein Erlebnis, das sicher noch lange nachwirkt. 


Erfolgreicher Betreuer- und Kampfrichterlehrgang stärkt

das Karate-Team für kommende Turniere

am 09.02.206

 

Das Karate-Team blickt motiviert und bestens vorbereitet auf die kommenden Turniere. Ein entscheidender Schritt in Richtung einer erfolgreichen Wettkampfsaison war der kürzlich durchgeführte Betreuer- und Kampfrichterlehrgang, der mit großer Beteiligung und positiver Resonanz stattfand.

 

Im Rahmen des Lehrgangs wurden angehende sowie erfahrene Betreuerinnen und Betreuer intensiv auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet. Neben organisatorischen Abläufen bei Wettkämpfen standen vor allem sportfachliche Themen, Regelkunde und der professionelle Umgang mit  den Budoka´s im Mittelpunkt. Ziel war es, eine optimale Unterstützung der Karateka während der Turniere sicherzustellen.

 

Parallel dazu absolvierten die Teilnehmenden die Ausbildung beziehungsweise Fortbildung im Bereich Kampfrichterwesen. Hier wurden aktuelle Wettkampfregeln vertieft, Bewertungskriterien geschult und praktische Situationen simuliert. Damit wird gewährleistet, dass bei zukünftigen Veranstaltungen qualifizierte Kampfrichterinnen und Kampfrichter zur Verfügung stehen, die für faire und transparente Entscheidungen sorgen.

 

Der Lehrgang ist ein wichtiger Baustein in der strategischen Vorbereitung des Karate-Teams auf die geplanten Turniere der kommenden Saison. Durch die gezielte Schulung von Betreuungspersonal und Offiziellen wird nicht nur die Qualität der Wettkampfdurchführung erhöht, sondern auch die professionelle Unterstützung der Budoka´s nachhaltig gestärkt.

 

Die Teamleitung zeigte sich sehr zufrieden mit dem Engagement aller Beteiligten: „Gut ausgebildete Betreuer und Kampfrichter sind ein wesentlicher Bestandteil erfolgreicher Turniere. Mit diesem Lehrgang haben wir eine starke Basis für die kommenden Herausforderungen geschaffen.“

 

Das Karate-Team bedankt sich bei dem Referenten sowie bei den Teilnehmenden für ihren Einsatz und freut sich auf eine erfolgreiche und faire Wettkampfsaison.

 


Lehrgang mit Keigo Shimizu Sensei in Nüttermoor am 18.01.2026


Gürtelprüfungen am 13.12.2025

Im Dezember war es wieder so weit: Traditionell wurden beim Karate-Team des HFC.e,V, die Gürtelprüfungen in der Vorweihnachtszeit ausgerichtet. Unter den wachsamen Augen der Prüfer Stephan Lunden Sensei und Mirko Bellack Sensei stellten sich zahlreiche Teilnehmer am 13.12.2025 dieser besonderen Herausforderung. Aufgrund des durchweg hohen Leistungsstandes war es möglich, über 30 Prüfungen abzunehmen – vom Anfänger bis hin zum fortgeschrittenen Niveau. Diese hohe Anzahl verdeutlicht nicht nur das große Interesse, sondern auch die kontinuierliche und erfolgreiche Trainingsarbeit. Das zahlreiche Publikum an diesem Tag, kam aus dem positiven Staunen über das dargebotene Karate und dem darauf folgende herzlichen Beifall nach dem Beenden der Prüfung kaum zum stillen Sitzen.

 

Das Prüfungsprogramm orientierte sich an internationalen Standards und forderte von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Höchstleistungen in körperlicher wie auch mentaler Hinsicht. Präzision, Konzentration, Ausdauer und Disziplin waren während der gesamten Prüfung gefragt. Alle Prüflinge hatten sich intensiv vorbereitet und über einen Zeitraum von mehreren Monaten bis über 1 Jahr zielgerichtet trainiert. Diese konsequente Vorbereitung zahlte sich aus, sodass bereits im Vorfeld absehbar war, dass alle Teilnehmer die Prüfung erfolgreich bestehen würden – was sich zur Begeisterung Aller auch bestätigte.

 

Die Prüfung bestand wie gewohnt aus den klassischen Bestandteilen Kihon, Kumite und Kata (Grundschule, Kampf und Form). In unserem Karate-Team werden diese Disziplinen jedoch durch weitere wichtige Inhalte ergänzt. Dazu zählen Bunkai (Umsetzung der Kata in einen Straßenkampf), Theoriekenntnisse, Fallschule sowie wichtige Elemente der Selbstverteidigung. Diese Erweiterung der Prüfungsordnung ist maßgeblich Erwin Raab, Sensei, zu verdanken. Er hat entscheidend dazu beigetragen, die Ausbildungsinhalte im Karate-Team zu prägen und zu erweitern. Leider ist Erwin Raab inzwischen verstorben, doch sein Wirken und seine Überzeugung, dass eine ganzheitliche Ausbildung unerlässlich ist, leben in der täglichen Trainingsarbeit weiter.

 

Er vermittelte stets, dass ohne theoretisches Wissen das notwendige Verständnis für Techniken und Zusammenhänge fehlt. Die Fallschule ist entscheidend, um Verletzungen bei Würfen oder Stürzen zu vermeiden, und die Selbstverteidigung bildet die Brücke zur Praxis, indem sie zeigt, wie das Erlernte in realistischen Notsituationen effektiv angewendet werden kann.

 

Durch diese zusätzlichen Inhalte verlängerte sich die Prüfungsdauer zwar deutlich, dennoch meisterten alle Teilnehmer die Anforderungen souverän und mit großem Engagement. Die Prüfung war geprägt von gegenseitigem Respekt, hoher Motivation und einer konzentrierten, aber zugleich positiven Atmosphäre. Am Ende konnten alle Prüflinge stolz ihre neue Graduierung entgegennehmen – ein verdienter Lohn für Fleiß, Durchhaltevermögen und Leidenschaft. Die Gürtelprüfung 2025 war damit nicht nur ein voller Erfolg, sondern auch ein würdiges Andenken an einen geschätzten Erwin Raab Sensei, dessen Vermächtnis im Karate-Team des HFC Schortens bis heute begleitet.


Karate-Lehrgang mit Erhard Götzelmann

(Schlatt / 6. Dan Shotokan) und

Kyusho Jitsu Nerfenpunkt- Sekundenkampf

mit Thomas Weber (3. Dan Kyusho Jitsu und 5. Dan Karate)

beim TV Metjendorf

 Patrick Klauke, Stephan Lunden, Erhard „Schlatt“ Götzelmann, Mirko Bellack

Hochkarätiger Karate-Lehrgang in Metjendorf am 29.11.2025

 

Am 29. November 2025 fand in Metjendorf ein besonderer gut besuchter Karate-Lehrgang statt, der sowohl inhaltlich als auch organisatorisch Maßstäbe setzte. Gastgeber war Thomas Weber Sensei, 5.Dan, (3.Dan Kyusho) vom TV Metjendorf, der seit vielen Jahren zu den erfahrensten Karatekas der Region zählt und sich auch als Spezialist für Kyusho Jutsu einen Namen gemacht hat. Diese faszinierende Disziplin, die im traditionellen Budo tief verwurzelt ist, beschäftigt sich mit der Wirkung von Nerven- und Druckpunkten am menschlichen Körper.

 

Zu Beginn des Lehrgangs führte Thomas Weber Sensei und Wolfgang Lowag Sensei ,1. Dan, die Teilnehmer mit viel Spaß und Anekdoten in die Grundlagen des Kyusho Jutsu ein. Dabei erklärte er nicht nur die Lage und Funktion bestimmter Nervenpunkte, sondern auch ihre Bedeutung im karatetechnischen Kontext. Kyusho basiert auf der Erkenntnis, dass der menschliche Körper über spezifische Stellen verfügt, an denen Nervenbahnen besonders dicht verlaufen oder schützenswerte Strukturen nah unter der Oberfläche liegen. Ein oder mehrere präzise Impulse an diesen Punkten kann – je nach Stärke und Technik – Reaktionen auslösen, die von einem kurzen Schmerzreflex über das Nachgeben bestimmter Muskelgruppen bis hin zu Balanceverlust oder Bewegungshemmung reichen.

 

Besonders interessant war Thomas’ Hinweis, dass Kyusho nichts Mystisches oder Magisches ist, sondern auf klar nachvollziehbarer Anatomie und Biomechanik basiert. Er zeigte exemplarisch, wie sich Druckpunkte entlang der Meridiane – bekannt aus der asiatischen Heilkunde – für defensive Techniken nutzen lassen. In den praktischen Partnerübungen durften die Teilnehmer unter Anleitung selbst erfahren, wie sensibel manche Punkte reagieren. Vom klassischen Druck auf den Unterarm, der die Handöffnung bewirkt, bis hin zu Punkten am Kiefer oder Hals, die unmittelbar zu einem deutlichen Zurückweichen führen, erlebten die Karateka die Wirkung eigener Hände sehr direkt. Dabei wurde stets großer Wert auf Sicherheit, Respekt und kontrollierte Ausführung gelegt, um Verletzungen zu vermeiden.

 

Für den zweiten Teil des Lehrgangs war mit Erhard „Schlatt“ Götzelmann aus Tauberbischofsheim ein weiterer hochkarätiger Trainer angereist. Schlatt führte getrennte Trainingseinheiten für Anfänger, Fortgeschrittene und höher graduierte Meister durch. Unter seinen aufmerksamen und erfahrenen Blicken arbeiteten die Teilnehmer intensiv an Kumite-Partnerübungen sowie an sämtlichen Katas. Er legte großen Wert auf die charakteristischen Merkmale der einzelnen Formen, deren Rhythmus, Dynamik und technische Schwerpunkte.

 

Der Lehrgang in Metjendorf bot damit eine ideale Kombination aus speziellem Fachwissen, intensivem Techniktraining und persönlichem Austausch. Die Teilnehmer wurden körperlich wie geistig gefordert und gingen mit vielen neuen Impulsen nach Hause. Eines war am Ende des Tages klar: Man hatte nicht nur hart trainiert, sondern auch enorm viel gelernt – und definitiv „nichts an Wissen verloren“.


Gōjū-Ryū-Karate-Lehrgang mit Michael Hoshino Sensei, 4.DAN

Ein Blick über den Tellerrand

 

Am Samstag, den 06.09.2025, fand ein besonderer Karate-Lehrgang statt. Der Karateka aller Altersklassen die Möglichkeit bot, über ihren stilistischen Tellerrand hinauszublicken. Unter der Leitung von Michael Hoshino Sensei (4.Dan), einem erfahrenen Lehrer des Gōjū-Ryū-Karate, stand der Tag ganz im Zeichen des Austauschs und der Weiterbildung.

 

Der Lehrgang war klar strukturiert: Vormittags standen die Kinder im Mittelpunkt, am Nachmittag durften sich die Erwachsenen auf neue Impulse freuen. Während es bei den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor allem um das spielerische Heranführen an Angriffstechniken und den freien Kampf (Kumite) ging, mussten sich die Trainer mit einem Augenzwinkern als "Übungsobjekte" zur Verfügung stellen. Diese intensive, aber auch humorvolle Herangehensweise sorgte für viel Lachen – und gleichzeitig für beeindruckende Fortschritte bei den Kids.

 

Der Nachmittag gehörte den Erwachsenen, und hier wurde es ernst – aber nicht weniger spannend. Der Fokus lag auf Kampf aus kurzer Distanz, der Anwendung von Techniken im Bereich der Selbstverteidigung, sowie dem gezielten Reagieren und Ausweichen. Gerade diese Aspekte zeigen die besondere Stärke des Gōjū-Ryū-Karate.

 

Hoshino Sensei zeigte, dass Gōjū-Ryū nicht nur eine eigenständige, tiefgründige Stilrichtung innerhalb des Karate ist, sondern auch eine wertvolle Ergänzung für Praktizierende anderer Richtungen darstellen kann. Gerade in Kombination mit Shotokan eröffnen sich spannende Synergien – und neue Wege im persönlichen Karate-Weg.

 

Denn Gōjū-Ryū – was so viel bedeutet wie „harter und weicher Stil“ – kombiniert auf einzigartige Weise kräftige, direkte Techniken mit weichen, fließenden Bewegungen. Es verbindet traditionelle, chinesisch beeinflusste Elemente wie Kreistechniken, Atemübungen (Kata wie Sanchin oder Tensho) und Körperkontrolle mit der effektiven Kampfanwendung auf kurzer Distanz. Diese Flexibilität macht den Stil nicht nur vielseitig, sondern vor allem realitätsnah in der Selbstverteidigung.

 

Gerade im Vergleich mit dem hierzulande weit verbreiteten Shotokan-Stil, der durch seine klaren, linearen Techniken und großen Distanzen geprägt ist, zeigt Gōjū-Ryū einen ganz anderen Zugang zum Karate: mehr Nähe, mehr Anpassung, mehr Körpergefühl. Der Lehrgang bot damit nicht nur technisch spannende Inhalte, sondern auch die Gelegenheit, über die Grenzen des eigenen Karate-Stils hinauszublicken.

 

Der Lehrgang klang in einer entspannten Atmosphäre bei belegten Brötchen und einem alkoholfreien Getränk aus mit der Gelegenheit für Austausch, Reflexion und viele Gespräche über die Eindrücke des Tages. Alle waren sich einig das der Lehrgang ein voller Erfolg war und gerne wiederholt werden soll.

 


Jubiläum 75 Jahre HFC Schortens- Das Karate-Team war dabei

 

Am 30. August 2025 feierte der HFC Schortens sein 75-jähriges Jubiläum mit einem vielfältigen Programm, das auch das Karate-Team des Vereins eindrucksvoll präsentierte. Unter dem Motto „Sichtbar machen, was Karate bedeutet“ zeigten die Karate-Aktiven dem Publikum die Bandbreite ihres Sports – von Selbstverteidigung über Kata-Laufen bis hin zu Anfängertechniken im Trittbereich.

 

 

Das Programm vom Karate-Team im Überblick

 

  • Selbstverteidigung: Anfängern und Neugierigen wurden einfache, praxisnahe Selbstverteidigungstechniken demonstriert. Die Übungen wurden in Einzel- und Partnerformen erläutert, wobei Sicherheit und realistische Anwendung im Vordergrund standen.
  • Kata-Laufen: Die Teilnehmer stellten verschiedene Kata-Formen vor und erklärten die Bedeutung von Formen, Gleichgewicht, Timing und Bewegungsfluss. Besucher konnten die Bewegungen beobachten und sich von der Präzision der Ausführung überzeugen.
  • Tritt-Techniken für Anfänger: Grundlagen des Trittsports wurden anschaulich vermittelt, mit Fokus auf Körperspannung, Stabilität und korrekter Fußführung. Großes Interesse zeigte sich insbesondere bei Eltern und Jugendlichen.

 

Besonderer Publikumsschwerpunkt

 

  • Offene Präsenz der Sparte: Das Karate-Team stellte sich gegenüber der Öffentlichkeit vor, erklärte Ziele, Trainingsinhalte und den integrativen Charakter des Kampfsports im Vereinsleben.
  • Trainingsutensilien: Begeisterung weckte der mitgebrachte Fachbestand aus dem Dojo – Trainingshandschuhe, Schlagpolster und Schlagstöcke konnten begutachtet und sogar ausprobiert werden. Viele Besucher testeten sich an Schlag- und Trittpolstern und tauchten in kleine Demonstrationen ein.
  • Demonstrationen und Einblicke: Tiefergehende Einblicke in Schlag- und Blocktechniken wurden in Einzel- und Partnerübungen vermittelt. Die Mitglieder des Karate-Teams standen Rede und Antwort, erklärten Techniken und gaben Einblicke in die Philosophie des Karate.

 

Ziel und Wirkung

 

  • Öffentlichkeitsarbeit: Das Karate-Team nutzte das Jubiläum, um Karate als Teil des breiten Sport- und Vereinsangebots zu präsentieren.
  • Information und Dialog: Durch persönliche Gespräche wurden Fragen beantwortet, Techniken erläutert und die Grundwerte des Karate – Disziplin, Respekt, Durchhaltevermögen – verständlich vermittelt.
  • Gemeinschaftsgefühl: Das Jubiläumswochenende bot eine gute Gelegenheit, als Team gemeinsam Zeit zu verbringen und das Engagement innerhalb des Vereins zu stärken.

 

Fazit Für das Karate-Team war das 75. Jubiläum des HFC Schortens ein voller Erfolg: Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit, viele Informationsmaterialien (Flyer) verteilt, und eine bereichernde gemeinsame Zeit als Team. Besucher jeden Alters nahmen die Gelegenheit wahr, Karatetraining kennenzulernen und sich von der Vielseitigkeit des Sports inspirieren zu lassen.

 

 

 

 


Karate-Team Zeltlager 2025

Ein besonderes Wochenende – Zwei Dojos, ein Ziel

 

Vom 27. bis 29. Juni 2025 fand das alljährliche, traditionsreiche Ferienlager vom Karate-Team des HFC Schortens statt – und in diesem Jahr gab es eine bemerkenswerte Premiere: Zum ersten Mal wurde das Camp gemeinsam mit dem Jiu-Jitsu-Team vom SG Moordorf veranstaltet. Zwei unterschiedliche Dojos, zwei verschiedene Stilrichtungen – Shotokan-Karate und Jiu-Jitsu – vereinten sich für ein Wochenende, das allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

Trotz unterschiedlicher technischer Ausrichtungen verband beide Gruppen ein tief verwurzelter gemeinsamer Wert: Budo, der Weg der Kampfkunst. Und obwohl sich viele Teilnehmer vorher noch nie begegnet waren, entstand vom ersten Moment an ein spürbarer Teamgeist. Es wirkte, als kenne man sich schon ewig – ein Gefühl, das nicht selbstverständlich ist, aber umso kostbarer.

 

Zeltlager am Waldrand – ein logistisches Abenteuer

 

Der Lagerplatz wurde idyllisch am Rande der Freilichtbühne Wiesmoor errichtet – umgeben von Wald, Wiesen und viel Platz für Aktivitäten. Schon der Aufbau war eine erste organisatorische Herausforderung: Über 40 Zelte mussten errichtet werden – große Gruppenzelte, kleine Familienzelte, Versorgungszelte und Aufenthaltsbereiche. Unter der Leitung von Mirko Bellack (Karate) und Kerstin Redenius (Jiu-Jitsu) wurde der Lagerplatz effizient organisiert, sodass nicht nur Schlafplätze, sondern auch Raum für Spiel, Training und Lagerfeuer blieb.

 

Mit viel Engagement und Unterstützung durch zahlreiche Eltern und Helfer stand das Lager am frühen Freitagabend. Die Kinder und Jugendlichen bezogen ihre Schlafstätten, richteten sich häuslich ein und begannen sofort, neue Freundschaften zu knüpfen.

 

Kampfsport diesmal nicht im Mittelpunkt

 

Im Zentrum des Wochenendes standen natürlich auch Trainings- und Bewegungseinheiten beider Stilrichtungen. Dabei zeigte sich sehr schnell: Die Unterschiede zwischen Shotokan-Karate und Jiu-Jitsu waren für die Kinder und Jugendlichen kein Hindernis, sondern eine inspirierende Bereicherung. Aber natürlich bestand das Lagerleben nicht nur aus Training. Jeden Tag standen abwechslungsreiche Spiele und Aktivitäten auf dem Programm, bei denen Teamarbeit, Kreativität und Bewegungsfreude gefragt waren. Organisiert von einem erfahrenen Betreuerteam, fanden unter anderem Wettkampfspiele wie Tauziehen, Staffelrennen oder Hindernis-Parcours statt. Aufgrund des guten Wetters konnten sogar Wasserspiele wie Apfelbeißen, Schwammlaufen oder Wasserbombenschlacht angeboten werden. 

 

Die Gruppen wurden dabei bewusst gemischt – Karateka und Jiu-Jitsuka in einem Team – um den Austausch zu fördern. So entstand schnell ein „Wir-Gefühl“, das sich auch beim gemeinsamen Singen, Spielen und Abendprogramm zeigte.

 

 

Höhepunkt: Die Nachtwanderung – Gänsehaut garantiert

 

Ein echtes Abenteuer erwartete die Kinder am Samstagabend: Die große Nachtwanderung. In kleinen Gruppen, ausgerüstet mit Taschenlampen, Mut und Neugier, machten sich die Teilnehmenden auf einen Pfad durch den angrenzenden Wald. Der Weg war mit Knicklichtern markiert – schwach schimmernd, geheimnisvoll leuchtend zwischen Bäumen und Büschen.

 

Was niemand ahnte: Die Betreuer, Eltern und Trainer hatten sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Verkleidete „Waldgeister“ und „Schreckgespenster“ sorgten für wohl dosierten Grusel – mal mit leuchtenden Augen, mal mit Rascheln im Unterholz oder geheimnisvollen Geräuschen.

 

Zwar war einigen Kindern durchaus etwas mulmig zumute, doch die Gruppen hielten zusammen, unterstützten sich gegenseitig und kamen stolz und erleichtert am Lagerplatz zurück. 

 

 

Kulinarische Klasse – Grillmeister Stefan in Aktion

 

Ein Highlight des Ferienlagers war natürlich auch die tägliche Versorgung – insbesondere der Abendgrill, für den Grillmeister Stefan verantwortlich zeichnete. Mit Humor, Leidenschaft und beeindruckender Ausdauer sorgte er dafür, dass niemand hungrig blieb. Egal ob saftige Würstchen, Steaks, vegetarische Spieße oder knackige Salate – für jeden Geschmack war etwas dabei.

 

Dank der zahlreichen Essensspenden der Eltern waren Vorräte und Getränke im Überfluss vorhanden. Kinder halfen beim Tischdecken, verteilten Brot und Getränke und halfen sogar freiwillig(!) beim Abwasch.

 

 

Lagerleben – Gemeinschaft in ihrer schönsten Form

 

Zwischen den Trainingseinheiten, Spielen und gemeinsamen Mahlzeiten spielte sich das wahre Lagerleben ab: Kinder lasen zusammen Comics, schrieben Tagebuch, schnappten sich eines der unzähligen Spielgeräte, Bälle oder Federballschläger, spielten Karten oder redeten einfach miteinander. Ganz ohne Handys oder andere elektronische Spielzeuge - eine Beobachtung die heute immer seltener wird. Eltern und Betreuer saßen abends zusammen, tauschten Geschichten aus, reflektierten über das Erlebte und dachten sich neue Scherze und Streiche für den nächsten Tag aus.

 

Ein starkes Fazit – und ein Blick in die Zukunft

 

Am Sonntagmittag war das Lager plötzlich viel zu schnell vorbei. Nach dem gemeinsamen Frühstück und dem Abbau der Zelte versammelten sich alle noch einmal für eine kurze Abschlussrunde. Mirko Ballack und Kerstin Redenius bedankten sich herzlich bei allen Teilnehmenden, Helfern und den Eltern. Urkunden wurden verteilt, Lob ausgesprochen, und eine Idee in den Raum gestellt, die viele begeistert aufnahmen: "Warum nicht jedes Jahr gemeinsam?“

 

Das Ferienlager 2025 war kein Trainingscamp – es war ein Begegnungsraum für Menschen, Disziplinen und Persönlichkeiten. Zwei Dojos, zwei Stile, ein Ziel: Kindern und Jugendlichen ein besonderes Erlebnis zu bieten. Und das ist in jeder Hinsicht gelungen.

 

Die Organisatoren sind sich einig: Das war nicht das letzte gemeinsame Ferienlager. Vielleicht war es sogar der Anfang von etwas noch Größerem.

 

 


Gürtelprüfungen am 26.06.2025

Foto v.l.h Erwin Raab, Patrick Klauke, Mirko Bellack v.l.v. Amelie Hecht, Lotta Hauk, Justin Köhler, Jonas Falk

 

Wie es seit vielen Jahren Tradition ist, fanden kurz vor den Sommerferien beim Karate-Team vom Schortens die diesjährigen Gürtelprüfungen statt. In einer konzentrierten und zugleich feierlichen Atmosphäre stellten sich die Karateka den anspruchsvollen Herausforderungen, die mit dem nächsten Schritt auf dem Weg des Karate, dem Karate-dō, verbunden sind. Unter den wachsamen Augen von Erwin Raab Sensei und Mirko Bellack Sensei absolvierten die Prüflinge die geforderten Disziplinen mit großem Einsatz und viel Disziplin. Die Prüfung umfasste die zentralen Elemente des Karate: Kihon (Grundtechniken), Kata (Formlauf) und Kumite (Kampf). Zusätzlich wurden als Neuerung Aspekte der Selbstverteidigung sowie das korrekte Abrollen und Abfangen von Stürzen – die sogenannte Fallschule – in die Prüfung integriert. Alle Teilnehmenden zeigten dabei großes Engagement und Konzentration. Die Techniken mussten nicht nur korrekt ausgeführt, sondern auch mit der nötigen Haltung und innerem Verständnis präsentiert werden – eine Voraussetzung, auf die Raab Sensei besonderen Wert legte. „Technik allein reicht nicht“, erklärte er. „Wichtig ist die Verbindung von Geist und Körper – das ist das wahre Karate.“ In einer kurzen Ansprache erinnerte Raab Sensei daran, dass der Gürtel kein Statussymbol sei. „Er ist kein Zeichen dafür, dass man etwas erreicht hat – sondern dass man bereit ist, weiter zu lernen. Ein Gürtel muss verdient und ständig aufs Neue erarbeitet werden.“ Diese Philosophie steht im Zentrum des Karate-dō – des „Weges der leeren Hand“. Karate ist dabei weit mehr als nur Sport: Es ist ein Weg der Persönlichkeitsentwicklung, der Werte wie Respekt, Selbstbeherrschung und Bescheidenheit vermittelt. Im Beisein zahlreicher Eltern, Freunde und Familienangehörigen wurden den Karateka im Beisein ihrer Eltern, Freunde und Familien feierlich die neuen Gürtel überreicht. Für viele war es ein emotionaler Moment – ein greifbarer Lohn für wochenlange Anstrengung, Durchhaltevermögen und persönliche Entwicklung. Gerade für die noch jüngeren Prüflinge war es spürbar ein Meilenstein, auf den sie lange hingearbeitet hatten. Die Reaktionen der Angehörigen reichten von Stolz über Freude bis zu Anerkennung für die gezeigte Disziplin. „Es ist schön zu sehen, wie mein Sohn über sich hinausgewachsen ist – nicht nur körperlich, sondern auch im Verhalten und in seiner Einstellung“, berichtete eine Mutter sichtlich bewegt. Auch wenn die Gürtelprüfung ein wichtiges Etappenziel darstellt, so machten die Sensei´s deutlich, dass der Weg im Karate nie zu Ende ist. Jeder neue Gürtel bringt neue Techniken, höhere Anforderungen und eine tiefere Auseinandersetzung mit der Kampfkunst mit sich. Der Lernprozess ist kontinuierlich – eine Lebensaufgabe, wie es im traditionellen Karate heißt. Raab Sensei formulierte es abschließend so: „Ein neuer Gürtel ist kein Grund, sich auszuruhen – sondern ein Ansporn, weiterzumachen. Wer glaubt, am Ziel zu sein, hat den dō, den Weg, nicht verstanden.“

 

 


Abordnung vom Karate-Team beim Lehrgang in Stade

mit Keigo Shimizu Sensei am 26.04.25

 

 

Über 100 Budoka beim Lehrgang in Stade: Keigo Shimizu Sensei bringt Technik, Spaß und praktische Tipps!

 

Stade, 26. April 2025 – Was für ein Tag! Das Dojo Tendokan Stade e.V. erlebte am vergangenen Samstag eine wahre Karate-Feier, als über 100 begeisterte Budoka aus der ganzen Region den Lehrgang mit dem renommierten Keigo Shimizu Sensei besuchten. Damit übertraf die Teilnehmerzahl alle Erwartungen – ein echtes Zeichen dafür, wie sehr die Karate-Community in Stade wächst!

 

Der Tag begann mit einer ordentlichen Portion Energie, als Shimizu Sensei die Gruppe begrüßte. Mit seinem humorvollen Stil und seiner Leidenschaft für Karate brachte er die Teilnehmer sofort auf Betriebstemperatur. Das Highlight des Lehrgangs waren die Heian Katas, die er mit viel Geduld und einem Augenzwinkern und seinem typischen Humor eines japanischen Karatekas erklärte.

 

Neben den klassischen Katas standen auch Bassai Dai auf dem Programm – eine Kata, die Kraft, Präzision und Eleganz vereint. Die Teilnehmer übten fleißig, und man konnte förmlich die Konzentration und den Spaß in der Luft spüren.

 

Doch das war noch nicht alles: Es gab auch Partnerübungen, die nicht nur auf der Matte, sondern auch im echten Leben nützlich sind. Ob es darum ging, sich bei einem plötzlichen Streit auf der Straße zu verteidigen oder einfach nur, um den Alltag sicherer zu machen – die Übungen waren so praktisch, dass man fast den Eindruck bekam, sie könnten im Supermarkt oder auf dem Schulweg angewendet werden.

 

„Es macht richtig Spaß, die Techniken unter Shimizu Sensei zu lernen, die man auch im echten Leben einsetzen kann“, waren sich die begeisterten Teilnehmer vom Karate-Team des HFC Schortens einig. „Und das Ganze mit einem Lachen im Gesicht – das ist das Wichtigste!“

 

Am Ende des Tages waren sich alle einig: Dieser Lehrgang war nicht nur eine großartige Gelegenheit, um die eigenen Fähigkeiten zu verbessern, sondern auch, um gemeinsam zu lachen und den Teamgeist zu stärken.

 

 


Abordnung vom Karate-Team beim Lehrgang in Nüttermoor

mit Keigo Shimizu Sensei am 02.03.25

 

Bild: Hardwig Tömic Sensei, Muhammad Anar, Keigo Shimizu Sensei, Mirko Bellack, Patrick Klaucke, Erwin Raab Sensei

Am Sonntag, den 02.03.25 war das Karate-Team des HFC Schortens zu Gast bei den Karatekas des SV Eintracht Nüttermoor e.V. Es fand ein sensationeller Weiterbildungslehrgang der Extraklasse statt. Unter der fachkundigen Anleitung von Keigo Shimizu Sensei (5. Dan Shotokan), einem Meister der Budo-Kunst und des japanischen Lächelns, kamen Karateka aller Altersgruppen voll und ganz auf ihre Kosten.

Der Lehrgang begann mit einem Kihon- und Kumite Grundlagentraining für unsere kleinen und großen Helden bis zum Braungurt. Die Teilnehmer lernten nicht nur, wie man einen perfekten Frontkick (japanisch: Mae-Geri) ausführt, sondern auch, wie man beim Ausweichen nicht über die eigenen Füße stolpert – ein wichtiger Skill, den man im Karate und im Leben braucht!

Im zweiten Teil des Lehrgangs ging es dann so richtig los! Jugendliche und Erwachsene von Mittelstufe bis Schwarzgurt tauchten ein in die Welt der Kata mit den beeindruckenden Formen Bassai Dai und Jion. Und als wäre das nicht schon aufregend genug, gab es auch noch das passende Bunkai (japanisch: Analyse, Zerlegung) dazu – denn was nützt die beste Kata, wenn man nicht weiß, wie man sie im echten Leben anwendet? 

Unser Dojo war voller Energie, Wissensdurst und Tatendrang mit dabei. Es war ein großartiger Tag, an dem wir von einem so renommierten Sensei lernen durften. Am Ende des Tages hatten wir nicht nur neue Techniken erlernt, sondern auch neue Freunde gefunden. Erwin Raab Sensei (8. Dan Shotokan) begleitete seine Schüler und war sichtlich angetan von Shimizu Sensei und seinen Ausführungen. Es war ein fantastischer Tag voller Adrenalin, spannender Techniken und einer Prise japanischem Humor. Auf der Rückfahrt waren sich alle einig: Die lange Anreise hat sich definitiv gelohnt!

 


Gürtelprüfungen am 07.12.2024

Am vergangenen Samstag, den 07. Dezember 2024, fand in unserem Dojo eine aufregende Karate-Prüfung statt, die sowohl für die Prüflinge als auch für die Zuschauer ein unvergessliches Erlebnis war. Unter der fachkundigen Aufsicht von Erwin Raab, einem beeindruckenden Karateka mit 60 Jahren Erfahrung im Budosport und Träger des 8. Dan im Shotokan, sowie Mirko Bellack, dem Dojoleiter des Karate-Teams vom HFC Schortens und Träger des 1. Dan, zeigten die Teilnehmer ihr Können in verschiedenen Disziplinen.

 

Die Prüfung umfasste die grundlegenden Techniken (Kihon), die stilisierten Bewegungsabläufe (Kata), das Partnertraining (Kumite), Selbstverteidigungstechniken und das Bunkai, die praktische Anwendung der Kata. Die Prüflinge hatten sich monatelang auf diesen Tag vorbereitet und waren voller Vorfreude und ein wenig Nervosität.

 

Erwin Raab, der mit seiner langjährigen Erfahrung und seinem tiefen Wissen über die Kunst des Karate die Prüflinge anleitete, lobte die harte Arbeit und das Engagement, das jeder Einzelne in die Vorbereitung gesteckt hatte. Mirko Bellack ergänzte, dass die Entwicklung der Schüler nicht nur in den Techniken, sondern auch in ihrem Selbstbewusstsein und ihrer Disziplin sichtbar wurde.

 

Die Atmosphäre im Dojo war von Begeisterung und Respekt geprägt. Die Prüflinge zeigten beeindruckende Leistungen und bewiesen, dass sie die Werte des Karate – Respekt, Disziplin und Durchhaltevermögen – verinnerlicht haben. Die Zuschauer, bestehend aus Familien, Freunden und Karate-Enthusiasten, feuerten die Prüflinge an und sorgten für eine motivierende Stimmung.

 

Am Ende der Prüfung wurden die Teilnehmer für ihre Leistungen geehrt, und viele durften stolz ihre neuen Gürtel entgegennehmen. Es war ein Tag voller Emotionen, der die Gemeinschaft des Karate-Teams vom HFC Schortens weiter stärkte.

 

Wir gratulieren allen Prüflingen zu ihren Erfolgen und danken unseren Prüfern Erwin Raab und Mirko Bellack für ihre wertvolle Unterstützung und Anleitung. Wir freuen uns bereits auf die nächsten Herausforderungen und die weitere Entwicklung unserer Karateka!

 


Mini-Sport-Abzeichen am 30.11.2024

Am Samstag, dem 30.11.2024, konnten eine große Anzahl an Kinder im Alter zwischen 3 und 6 Jahren, in der Sporthalle der Grundschule Oestringfelde, ein ganz besonderes Ereignis. Sie sind mit Hase Hoppel und Igel Bürste durch den Wald laufen, um gemeinsam zum Haus von Frau Eule zu gelangen. Dabei mussten sie unter umgestürzten Bäumen hindurch krabbeln und über Flüsse hinüber balancieren, über einen Sumpf von Stein zu Stein springen, sich mit einer Liane über einen See schwingen und die 2 Bären mit Futter versorgen, damit sie in den Winterschlaf gehen können. Was sich wie eine spannende Geschichte aus einem Kinderbuch anhört, war in Wirklichkeit eine gelungene Aktion des Spartenleiters vom Karate-Team des HFC-Schortens in Verbindung mit dem Kreissportbund (KSB) Friesland. Das Team rund um Mirko Bellack hat solche Aktionen bereits in der Vergangenheit durchgeführt und freut sich, den Kindern bzw. Familien damit etwas Besonderes bieten zu können. Selbst die Eltern konnten sich das Mitmachen nicht verkneifen und wurden von ihren Zöglingen angespornt bei dem Spaß mitzumachen. Dabei schauten der Hase und der Igel ganz genau zu und konnten sich so manches Schmunzeln nicht ganz verkneifen.

Um das Mini-Sportabzeichen des LSB zu erhalten, war ein Parcours aus Sportgeräten wie Bänke, Matten und Kletterseile aufgebaut, bei dem die Kinder verschiedene Aktionen durchführen mussten, um zum Ziel zu gelangen. Hier waren elementare Grundfertigkeiten wie Laufen, Springen oder Werfen, aber auch Bewegungen wie Rollen oder Balancieren gefragt. Diese Grundfertigkeiten bilden die Basis für das deutsche Kinder-Sportabzeichen, welches Kinder ab dem 6. Lebensjahr erwerben können. Das Mini-Sportabzeichen bereitet also quasi nebenbei auf das „richtige“ Sportabzeichen vor und bietet den Kindern zudem noch eine ganze Menge Spaß!

Allen Kindern hat die Aktion sichtlich Spaß gemacht. Zur Belohnung erhielten alle stolzen Teilnehmer eine Urkunde sowie ein Abzeichen zum Aufbügeln.

 


Technik-Lehrgang am 23.11.2024

bei S.G. Moordorf

 

Referenten aus verschiedenen Dojo´s und Verbänden mit Ausrichter und Unterstützer der Referenten

Am 23. November 2024 fand im malerischen Moordorf ein inspirierender Technik Lehrgang statt, der Karateka aus verschiedenen Dojos und Verbänden zusammenbrachte. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und bot den Teilnehmern die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu erweitern und von erfahrenen Referenten zu lernen.

Der Lehrgang begann am Morgen mit einer herzlichen Begrüßung durch die Organisatoren, die die Teilnehmer ermutigten, offen für neue Techniken und Perspektiven zu sein. Die Atmosphäre war von Freundschaft und Gemeinschaft geprägt, was sofort spürbar war, als sich Karateka aus unterschiedlichen Stilrichtungen zusammenfanden, um ihre Leidenschaft für die Kampfkunst zu teilen.

Die Referenten, allesamt hochqualifizierte Meister aus verschiedenen Dojos und Verbänden, boten ein abwechslungsreiches Programm an. Jeder von ihnen brachte seine eigene Expertise und Perspektive mit, was den Lehrgang besonders vielfältig machte. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, verschiedene Techniken und Ansätze zu erlernen, die von Kihon über Kata bis hin zu Kumite reichten.

Besonders beeindruckend war die Art und Weise, wie die Referenten ihre Techniken erklärten und demonstrierten. Sie schafften es, komplexe Bewegungen verständlich zu machen und die Teilnehmer dazu zu ermutigen, ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken und zu verbessern. Die praktischen Übungen förderten nicht nur das technische Verständnis, sondern auch den Austausch zwischen den Teilnehmern, die sich gegenseitig unterstützten und motivierten.

Ein Highlight des Lehrgangs war die Möglichkeit, in kleinen Gruppen zu arbeiten, wodurch jeder Teilnehmer individuelle Aufmerksamkeit erhielt. Die Referenten standen jederzeit für Fragen zur Verfügung und gaben wertvolle Tipps, die den Karateka halfen, ihre Techniken zu verfeinern.

Der Lehrgang endete mit einer gemeinsamen Abschlussrunde, in der die Teilnehmer ihre Erfahrungen und Erkenntnisse teilten. Viele waren sich einig, dass sie nicht nur neue Techniken erlernt hatten, sondern auch neue Freundschaften geschlossen und wertvolle Kontakte geknüpft hatten.

Insgesamt war der Technik Lehrgang in Moordorf ein wunderbares Erlebnis, das die Gemeinschaft der Karateka stärkte und alle Teilnehmer inspiriert.


Abordnung vom Karate-Team beim Self-Defense-Lehrgang

vom Shindokan Dojo in Bremen am 02.11.2024

mit K. Honan

 

Am 02.11.24 fand im Shindokan Dojo in Bremen ein spannender Self-Defense Lehrgang unter der Leitung von K. Honan, 5. Dan, statt. Der Lehrgang zog Teilnehmer aus verschiedenen Karate-Stilen und Erfahrungsgraden an, die alle das Ziel hatten, ihre Selbstverteidigungsfähigkeiten zu verbessern und neue Techniken zu erlernen.
Der Lehrgang begann mit einer kurzen Einführung von K. Honan, der die Bedeutung von Selbstverteidigung im Alltag betonte. Er erklärte, dass es nicht nur um körperliche Techniken geht, sondern auch um das Verständnis von Situationen und das richtige Verhalten in kritischen Momenten.
Im ersten Teil des Lehrgangs lag der Fokus auf der Erlernung realer Kampfanwendungen aus Bunkai und Kata. K. Honan demonstrierte verschiedene Techniken und deren Anwendung in realistischen Szenarien. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, die Bewegungen zu üben und zu verfeinern, wobei der Referent wertvolle Tipps zur Verbesserung der Technik gab. Durch die praktische Anwendung der Bunkai konnten die Teilnehmer ein tieferes Verständnis für die zugrunde liegenden Prinzipien der Kata entwickeln.
Ein weiterer wichtiger Aspekt des Lehrgangs war der Einsatz von Druckpunkttechniken. K. Honan erklärte, wie Druckpunkte effektiv eingesetzt werden können, um Angreifer zu kontrollieren oder außer Gefecht zu setzen. Die Teilnehmer arbeiteten in Partnerübungen, um diese Techniken zu erlernen und ihre Effektivität zu steigern. Diese Übungen förderten nicht nur das technische Verständnis, sondern auch das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
Die Atmosphäre im Dojo war von gegenseitigem Respekt und Unterstützung geprägt. Die Teilnehmer ermutigten sich gegenseitig und profitierten von den individuellen Rückmeldungen des Referenten. K. Honan schaffte es, komplexe Techniken verständlich zu vermitteln und die Teilnehmer zu motivieren, über ihre Grenzen hinauszugehen.
Der Lehrgang endete mit einer offenen Fragerunde, in der die Teilnehmer die Möglichkeit hatten, spezifische Fragen zu stellen und weitere Tipps zur Selbstverteidigung zu erhalten. Viele waren sich einig, dass sie nicht nur neue Techniken erlernt hatten, sondern auch ein besseres Gefühl für Selbstbewusstsein und Sicherheit im Alltag gewonnen hatten.

Bild v.l. Stephan Lunden, Wolfgang Lowag (Shindokan Dojo), Mirko Bellack, Sebastian Spratt


Karate-Team zu Gast beim 40 Jahre Jubiläums-Lehrgang

GTV Bremerhaven am 26.10.2024

mit Imai Shuzo Sensei

Mit einem stiloffenen Jubiläumslehrgang feierte der GTV Bremerhaven am 26. Oktober 2024 sein 40-jähriges Bestehen. Als hochkarätiger Referent konnte der mittlerweile 79-jährige Imai Shuzo Sensei, 9. Dan, gewonnen werden, der mit seiner langjährigen Erfahrung und seinem Können alle Teilnehmer von jung bis alt begeisterte. Besonders erstaunt waren die Budoka über die hohe Beweglichkeit und Schnelligkeit seiner Techniken in diesem Alter, die nur noch von seinem großen Fachwissen übertroffen wird.
Der Lehrgang bot eine umfassende Ausbildung in verschiedenen Aspekten des Karate. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten die Möglichkeit, wesentliche Aspekte des Kihon und der Kata Pinan Godan, Chinto, Niseishi und Pinan Yondan zu erlernen und zu vertiefen. Darüber hinaus wurde ein besonderer Schwerpunkt auf Taisabaki (das Ausweichen) gelegt, das in bestimmten Kumite- und Kihon-Kumite-Formen geübt wurde. Imai Sensei nutzte jede Übung, um die Karateka genau unter die Lupe zu nehmen und mit sehr guten Verbesserungsvorschlägen jeden einzelnen Teilnehmer direkt noch einmal zusätzlich zu motivieren.
Ein weiterer spannender Teil des Lehrgangs war die Verteidigung gegen Messerangriffe (Tanto-Tori) sowie Idori, die den Teilnehmern wertvolle Techniken zur Selbstverteidigung vermittelten.

 

Bild v.l. Patrick Klauke, Mirko Bellack, Shuzo Imai, Stephan Lunden


Dan-Prüfung beim Karate-Team 2024

Am letzten Samstag fand in der Turnhalle der Grundschule Oestringfelde die mit Spannung erwartete Prüfung zum 1. Dan (Shodan) Schwarzgurt für zwei Karateka statt. Die Prüflinge, Stephan Lunden und Mirko Bellack, zeigten beeindruckende Leistungen in den Disziplinen Kata, Kihon und Kumite.

Die Prüfung begann mit der Kata, bei der die Karateka ihre technischen Fähigkeiten und ihr Verständnis der Bewegungsabläufe unter Beweis stellen mussten. Beide Prüflinge präsentierten eine Vielzahl von Katas mit Präzision und Ausdruckskraft, was Prüfer und Zuschauer gleichermaßen beeindruckte.

Im Anschluss folgte der Kihon-Teil, in dem grundlegende Techniken und Kombinationen vorgezeigt wurden. Hier konnten Stephan Lunden und Mirko Bellack ihre solide Basis und ihr Engagement für das Karate unter Beweis stellen. Ihre Ausführung war sowohl technisch für diese Stufe  äußerst zufriedenstellend als auch kraftvoll.

Der letzte Teil der Prüfung, das Kumite, stellte die Karateka vor eine besondere Herausforderung. In mehreren verschiedenen artigen Sparringsrunden (Waffenlos, mit Messer und mit Stab) zeigten sie nicht nur ihre Fähigkeiten im Kampf, sondern auch ihren Respekt gegenüber dem Gegner und die Prinzipien des Karate. Beide Prüflinge bewiesen, dass sie bereit sind, die nächste Stufe in ihrer Karatekarriere zu erreichen.

Prüfer, Hanshi Erwin Raab (8.Dan Shotokan Karate), waren von der Leistung der Karateka zufrieden und bestätigten, dass beide Prüflinge die Hürde für den 1. Dan (Shodan) Schwarzgurt mit Bravour gemeistert haben. „Es war eine Freude, die Entwicklung dieser beiden Karateka zu beobachten. Sie haben an sich hart gearbeitet und verdienen diesen Erfolg“.

Mit dem Erhalt des Schwarzgurtes haben Stephan Lunden und Mirko Bellack nicht nur einen bedeutenden Meilenstein in ihrer Karatekarriere erreicht, sondern auch weiter die Möglichkeit, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten weiterzugeben und andere Karateka zu inspirieren.

Wir gratulieren Stephan Lunden und Mirko Bellack herzlich zu ihrem Erfolg und wünschen ihnen alles Gute auf ihrem weiteren Weg im Karate!


Jever Fun Lauf 2024

Auch in 2024 hat das Karate-Team vom HFC Schortens wieder am Jever-Fun-Lauf teilgenommen. Leider konnten einige Karateka aus terminlichen und gesundheitlichen Gründen nicht, wie im letzten Jahr, antreten. Wir waren mit Spaß und voller Motivation dabei und konten die Fahne für unser Karate-Team beim 5-km Lauf hochhalten. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

 


Karate-Team Zeltlager 2024

 Auch dieses Jahr hat sich die Karate-Sparte vom HFC Schortens wieder für seine jüngsten Mitglieder voll ins Zeug gelegt und das sehr beliebte Zeltlager vom 07. bis zum 09. Juni ausgerichtet. Wie im letzten Jahr auch, fand die Veranstaltung auf dem Gelände der Pfadfinder vom Stamm Birkhahn in Wiesmoor statt, dessen Areal Raum und Gelegenheit bot, ein aufregendes und unvergessliches Wochenende zu erleben. Kinder ab einem Alter von 8 Jahren durften alleine teilnehmen, jüngere Kinder mussten eine erwachsene Aufsichtsperson mitbringen. Jeweils eine Freundin oder ein Freund durfte sowieso mitgebracht werden. Und so wurde das Zeltlager nicht nur genutzt, um den Zusammenhalt in der Gruppe zu stärken, sondern auch um die Werbetrommel für die Karate-Sparte zu rühren. 

 

Am Freitag um 16 Uhr war die Anreise angesetzt und nach dem Aufbauen der Zelte und dem ersten Austoben der Kinder ging es auch schon gleich mit vielen aufregenden Spielen los. Neben reichlich Spielzeug wie Stelzen, Federballschlägern oder Frisbees hatten die Betreuer auch viele andere Spiele und Aktivitäten im Gepäck. Es wurden diverse klassische Spielen wie Brennball oder Wikingerschach bzw. Kubb gespielt, aber auch Armbänder gebastelt, Geschichten gelesen und eine Nachtwanderung durchgeführt. Ein absolutes Highlight war der eigens für das Zeltlager engagierte Fadenspieler, der zwei Stunden lang den Kindern das klassische Fadenspiel nähergebracht hat, bei dem man alleine oder zu zweit verschiedene Fadenknoten mit seinen Händen macht. Kaum eines der Kinder konnte die Fäden, die der Fadenspieler den Kindern im Anschluss zum Geschenk gemacht hatte, wieder weglegen, so sehr waren sie beeindruckt. 

 

Wer viel spielt und erlebt, hat auch viel Hunger. Deswegen wurde mehrmals warmes Essen wie gegrilltes oder Nudeln serviert, außerdem wurde den jungen Sportlern selbstverständlich reichlich Obst und Gemüse angeboten. 

 

Am Ende des Wochenendes wurden die Kinder erschöpft aber glücklich von den Eltern abgeholt. Unser Spartenleiter und Initiator Mirko freute sich sehr über die positive Resonanz der Kinder und Eltern. „Das Zeltlager war ein voller Erfolg! Alle Kinder haben toll mitgemacht! Es hat unsere Gruppe wieder einmal etwas enger zusammenrücken lassen und wir hatten viel Spaß zusammen. Vor allem wegen der großartigen Hilfe der Eltern und der Betreuer. Die Planungen für das Zeltlager im kommenden Jahr sind schon im Gange!"

 

Die Bilder dazu findet Ihr in unserer Galerie  


Gürtelprüfungen am 17.Februar 2024

Neue Gürtelfarben erstrahlen in unserem Dojo! Renshi Peter Kluß, 5. Dan Shotokan Karate und Vizepräsident der IMAF Europe HQ Branch Germany, nahm sich die Zeit, persönlich die Gürtelprüfungen abzunehmen.

Von den Prüflingen wurden verschiedene Grade erreicht, von dem ersten roten Streifen am Weißgurt bis hin zum violetten Gurt. Die Vorbereitungen waren wie immer intensiv, teilweise wurde bis zu einem Jahr auf diese Prüfung hin trainiert. 

Die Prüfung erfolgte gemäß den strengen Standards der IMAF (International Martial Arts Federation), die sowohl das grundlegende Kihon, die festgelegten Kata und das Kumite mit einem Partner umfassten. Zusätzlich wurde das theoretische Wissen über Karate geprüft. Es war eine herausfordernde, aber auch erfüllende Prüfung für alle Teilnehmer.

 

Am Ende wurden die Prüfungsurkunden von Peter Kluß und den Beisitzern Mirko Bellack (Sparten- und Dojoleiter vom Karate-Team des HFC Schortens), Christian Buß (Vertreter Spartenleiter) und Timon Faß (Trainer und Jugendwart) überreicht.

Bestanden haben:

9. Kyu (Weiß mit Roten Streifen): Sherilyn Spratt, Jonas Falk, Mia Sophie Köhler, Joelina Marschall, Lea Mülow, Leon Mülow, Tiffany Schöpf, Aaliyah Schöpf, Zoey Lynn Schröder, Thies Bode, Noah Wilhelm  Freesemann, Moritz Giemsch, 

8. Kyu (Gelb): Patrick Klauke, Estefania Heeren, Bao Kim Marianne Dinh, Zoe Henke, Tamina Klinnik, Ayleen Joli Marschall

7. Kyu (Orange): Anastasia Heeren, Justin Köhler

6. Kyu (Grün): Philipp Gautier

5. Kyu (Blau): Alina Boyan, Rico Heeren, Arne Poost

4. Kyu (Violett): Schewin Gayib

 

Die Bilder dazu findet Ihr in unserer Galerie  


Bezirksmeisterschaften

in Norden 2023

Am Sonntag, den 08.10.2023 trat das Karate-Team des HFC Schortens erfolgreich auf der Bezirksmeisterschaften in Norden an.

 

Im Bereich Kata (Formen) weiblich 6 bis 12 Jahre erkämpfte sich Ayleen Marschall, 9. Kyu Weißgurt mit rotem Streifen, den 4.Platz und Tiana Greczmiel, 9. Kyu Weißgurt mit rotem Streifen, den 2.Platz.

 

Im Bereich Kata (Formen) weiblich ab 18 Jahre erkämpfte sich Nadja Greczmiel , 5. Kyu Blaugurt, den 1. Platz im Bereich der höheren Gurtfarben.

 

Im Bereich Kata (Formen) männlich ab 16 Jahre 10. Kyu bis 6. Kyu erkämpfte sich Klaus Greczmiel, 8.Kyu Gelbgurt, den 3. Platz.

 

Im Bereich Kumite (Kampf) weiblich 6 bis 12 Jahre holte sich Ayleen Marschall, 9. Kyu Weißgurt mit rotem Streifen, den 3.Platz.

 

Im Bereich Kumite (Kampf) männlich ab 16 Jahre 10. Kyu bis 6. Kyu erkämpfte sich Klaus Greczmiel, 8.Kyu Gelbgurt, den 2. Platz.

 

 

 

Am Vortag legte Klaus Greczmiel seine Prüfung nach den IMAF Standards zum 8.Kyu vor dem Prüfer Renshi Peter Kluß, 5. Dan Karate und Zweiter Vorsitzender in der IMAF Germany (International Martial Arts Fedaration) und Beisitzer Mirko Bellack (1.Kyu Braun, Sparten- und Dojoleiter vom Karate Team des HFC Schortens) erfolgreich ab.

 

Die Bezirksmeisterschafen 2023 wurde von dem 1. Karate Dojo Norden unter der Leitung des neuen Dojoleiters Wilko Feldmann mit seinem Team veranstaltet. Einige Karateka des HFC Schortens konnten ihre Erfahrungen aus vergangenen Turnieren erfolgreich nutzen, andere sind zum ersten Mal auf einem nationalen Wettkampf angetreten und haben sich im Teilnehmerfeld gut behaupten können.

 

Vom Karate-Team des HFC Schortens unterstützten Christian Buß, 1. Kyu Braungurt, Timon Faß 1. Kyu Braungurt und Mirko Bellack, 1. Kyu Braungurt, als Kampfrichter den Veranstalter. Als Betreuer waren vom Karate-Team Marc Schmitz vor Ort und unterstützte die Teilnehmer und den Veranstalter.

 


Kampfrichterlehrgang 2023

in Husbäke

Am Samstag, den 07.10.2023 nahmen insgesamt Neun Kampfrichter und Kampfrichter-Aspiranten vom Karate-Team des HFC Schortens in Husbäke an einer Kampfrichteraus- und Fortbildung für Karate teil. Der Veranstalter und Ausrichter war die IMAF Europe HQ Branch Germany unter der Leitung des Renshi Peter Kluß, 5. Dan Karate TSG Husbäke und Zweiter Vorsitzender in der IMAF Germany (International Martial Arts Fedaration).

 

Ausgebildet wurde in den Themen vom IMAF Regelwerk Karate (Kumite und Kata) Aufgaben und Kommandos des: a) Hauptkampfrichters, b) Spiegelkampfrichters, c) Zeitnehmers, d) Listenführers, e) Wertungstabellenbedieners und Erklärung des offiziellen IMAF Kampfmodus mit Durchführung eines Turniers, Listenführung und  Wertungen.

 

Am Sonntag, den 08.10.2023 durften sich die neu ausgebildeten Kampfrichter auf den Bezirksmeisterschaften in Norden bewähren.

 


Jever Fun Lauf 2023


Karate-Team zu Besuch beim 1.KD Norden

 

 

Eine Abordnung vom Karate-Team fährt regelmäßig zu Besuch in den Sommerferien zum 1. KD Norden. Dieses mal war Wolfgang Herrmann, 4.Dan Dojoleiter TUS Weener e.V., als Trainer vom Vorstand  des 1.KD Norden eingeladen, um neue Trainingsaspekte in den Trainingsalltag einfliesen zu lassen. Diesemal war das Haupthema Kumite im Wettkampf und Umsetzung verschiedener Angriffs- und Verteidigungsmöglichkeiten.


Karate-Team Strandtraining

in Hooksiel am 15.07.2023

 Das Karate-Team des HFC Schortens sucht auf Grund der Hallenschließungen während der Sommerferien kreative Wege zur Ausübung ihres Sports

 

Aufgrund der Entscheidung der Stadt Schortens und des Landkreis Friesland, die Sporthallen in den Sommerferien zu schließen, ist das Karate-Team des HFC Schortens auf kreative Lösungen angewiesen, das Training trotzdem weiter zu führen. Gerade in dieser Kampfsportart ist es für die Trainierenden erforderlich, sich weiterhin regelmäßig mit den exakt auszuführenden Bewegungsabläufen auseinander zu setzen. Von Funakoshi Gichin Sensei (*1868-†1957), Begründer der Karate Stilrichtung Shotokan, stammt das Zitat: „Wahres Karate ist wie heißes Wasser, das abkühlt, wenn Du es nicht ständig warm hältst.“ Und so treffen sich die Karateka vom Karate-Team nun in den Sommerferien von Zeit zu Zeit am Strand von Hooksiel und am liebsten bei Hochwasser, um weiterhin trainieren zu können und um miteinander in Kontakt zu sein. Das Training macht den Teilnehmern nicht nur selbst Spaß, es sorgt auch für Aufsehen bei den anderen anwesenden Strandgästen.


Gürtelprüfungen am 02.Juli 2023

Kurz vor Beginn der Sommerferien können sich 20 unserer Karateka über eine neue Gürtelfarbe freuen.  

Renshi Peter Kluß, 5. Dan Shotokan Karate, Vice- Präsident IMAF Europe HQ Branch Germany und Karate Dojoleiter des TSG Husbäke ist extra angereist, um die Gürtelprüfungen abzunehmen. 

Die jüngsten der Prüflinge haben für ihre erste Prüfung, also den roten Streifen am Weißgurt ein gutes halbes Jahr geübt, es sind aber auch Prüflinge angetreten, die schon mehrere Jahre trainiert haben, um die Reife des ersten braunen Gurtes zu erlangen. 

Geprüft wurde wie immer nach den hohen Standards der IMAF (International Martial Arts Federation), das umfangreiches Können im Kihon (der Grundschule), Kata (längerer festgelegter Bewegungsablauf von Angriffs- und Blocktechniken) und Kumite (Angriffs- und Blocktechniken mit einem Partner). Zusätzlich wurde das theoretische Wissen um Karate abgefragt. 

 

Am Ende wurden von Peter Kluß und dem Beisitzer Mirko Bellack (Sparten- und Dojoleiter vom Karate-Team des HFC Schortens) die Prüfungsurkunden an alle erfolgreichen Prüflinge überreicht.

Bestanden haben:

9. Kyu (Weiß mit Roten Streifen): Johanna Piel, Tamino Piel, Marianne Dinh, Valentina Langenstein, Tiana Greczmiel, Fabienne Engelken, Jana Ewinkel, Nico Pellio, 

8. Kyu (Gelb): Justin Köhler, Anastasia Heeren

7. Kyu (Orange): Marie Dinh, Philipp Gautier, Tobias Schraven 

6. Kyu (Grün): Alina Boyan, Kristian Ponomarenko, Marc Schmitz

4. Kyu (Violett): Daniela Schraven, Sebastian Spratt

3. Kyu (Braun): Sören Schlossarek, Ryan Bellack

 

Die Bilder dazu findet Ihr in unserer Galerie  


Diesjähriges Karate-Team Sommerzeltlager fährt Teilnehmerrekord ein

Vom 23. bis zum 25. Juni fand ein aufregendes Zeltlager des Karate Teams vom HFC Schortens in Wiesmoor an der Freilichtbühne statt. Das Gelände der örtlichen Pfadfinder vom Stamm Birkhahn bot den idealen Rahmen für ein unvergessliches Wochenende, das den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe stärkte und sowohl Kindern als auch Erwachsenen viel Spaß und große Freude bereitete.

Mit großen Erwartungen und reichlich Gepäck trafen die Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 6 und 17 Jahren am Freitag ein. Kinder unter 8 Jahren sind mit einer Aufsichtsperson angereist, ältere Kinder durften schon alleine zelten. Die organisierenden Erwachsenen vom Karate-Team hatten ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet, das sicherstellte, dass für Jung und Alt etwas dabei war.

Unter anderem standen sportliche Wettkämpfe im Mittelpunkt des Zeltlagers. Die Kinder stellten ihr Können in Spielen wie Brennball, Tauziehen, Wikingerschach, verschiedenen Fangspielen sowie bei einer Schnitzeljagt durch den Wald unter Beweis. Doch es waren nicht nur die Kinder, die gegeneinander antraten. In einigen Matches maßen sie sich sogar mit den Erwachsenen, was für viel Spaß und Teamgeist sorgte.

Zwischen all den Spielen war genügend Zeit, sich selbst mit den Verschiedensten mitgebrachten Spielmaterialien auszuprobieren, seien es Stelzen, Federballspiele, Tischtennis, Teller jonglieren, oder Diabolos.

Abseits der sportlichen Aktivitäten konnten die Teilnehmer ihre kreative Seite entdecken. Es wurden Armbänder aus den verschiedensten Materialien gebastelt und geknotet und auch Buttons selbst gestaltet, was bei den Kindern ebenfalls sehr gut ankam. Wer mochte, konnte sich bei einer Vorlesestunde an spannenden Geschichten erfreuen.  

Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt. So gab es mehrmals warmes Essen wie Nudeln oder Gegrilltes. Außerhalb der festen Mahlzeiten gab es jederzeit ein reichhaltiges Obst- und Gemüseangebot sowie leckere Getränke. Bei den sommerlichen Temperaturen durfte aber auch das Eis nicht fehlen. 

Ein Highlight des Zeltlagers war der Samstagabend, an dem nach einer herzhaften Stärkung mit Stockbrot und Marshmallows gruselige Geschichten am Lagerfeuer erzählt wurden. Anschließend wagten sich die Kinder und Jugendlichen in Zweier- und Dreiergruppen zu einer aufregenden Nachtwanderung alleine durch den Wald. In kurzen Abständen passten die Erwachsenen auf, dass keine Kinder abhandenkommen und waren hin und wieder auch für kleine Erschrecker zu haben.  

Sowohl Kinder als auch Erwachsene zeigten sich nach dem Wochenende sichtlich erschöpft, aber voller Begeisterung über das gelungene 3-tägige Spektakel. Diese Veranstaltung hatte in der Vergangenheit mehrmals aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt werden müssen, weshalb die Freude über die diesjährige Durchführung umso größer war.

Nicht nur die Kinder hatten eine großartige Zeit, sondern auch die anwesenden Eltern und insbesondere die Helfer vom Karate-Team waren mit großer Freude dabei. Insgesamt nahmen 35 Kinder und 15 Erwachsene an dem Zeltlager teil. Der intensive gemeinsame Aufenthalt stärkte nicht nur den Zusammenhalt innerhalb des Karate-Teams, sondern auch die Bindungen zwischen den Kindern, deren Eltern und mitgebrachten Freunden, die mitgezeltet haben.

"Das Zeltlager war ein voller Erfolg. Es hat nicht nur Spaß gemacht, sondern auch den Teamgeist unserer Gruppe gestärkt", sagte Spartenleiter und Initiator Mirko Bellack. "Es war großartig zu sehen, wie alle Teilnehmer mit Begeisterung dabei waren und die Gemeinschaft genossen haben." Auch möchte ich allen Helfern nochmals für die starke Unterstützung danken! Ohne Euch wäre so eine tolle Veranstaltung nicht möglich.“

Das Zeltlager war zweifellos ein unvergessliches Erlebnis für alle Beteiligten, voller Spaß, Abenteuer und jeder Menge neuer Freunde.  

 

Die Bilder dazu findet Ihr in unserer Galerie  


Viele begeisterte Besucher beim Stand des Karate-Teams beim Sommerfest des HFC Schortens

Am Samstag, dem 17.06.23, fand bei schönstem Wetter das Sommerfest des HFC Schortens statt. Dort konnten sich die einzelnen Sparten untereinander, aber vor Allem gegenüber der Öffentlichkeit vorstellen und zeigen, was dort jeweils gemacht wird. Da durfte ein Stand vom Karate-Team natürlich nicht fehlen. Viele Besucher jeden Alters interessierten sich für unseren Kampfsport. Neugierigen Kindern bzw. deren Eltern wurde Karate mit einem besonderen Blick auf Selbstverteidigung und Selbstvertrauen näher gebracht, älteren Interessierten wurden die Vorzüge des Karate im Hinblick auf lebenslanges Lernen, körperliche Koordination und einem gemeinschaftlichen Vereinsleben vermittelt.

 

Besonderes Interesse lag auch bei den aus dem Dojo mitgebrachten Trainingsutensilien wie Trainingshandschuhe, Schlagpolster und Schlagstöcke, die begutachtet und ausprobiert werden konnten. Viele haben die Gelegenheit genutzt, sich einfach mal an einem Schlag- und Trittpolster auszutoben. Wer wollte, erhielt auch tiefergehende Einblicke, bei denen Schlag- und Blocktechniken in Einzel- und Partnerübungen vermittelt wurden.  Die Mitglieder des Karate-Teams beantworteten den Besuchern gerne alle Fragen, erklärten Techniken und gaben Einblicke in die Philosophie des Karate. 

 

Für das Karate-Team war das Sommerfest des HFC Schortens ein voller Erfolg, da wir Karate in der Öffentlichkeit vermitteln konnten, reichlich Flyer verteilt haben und außerdem eine gute Zeit gemeinsam als Team beim Sommerfest verbracht haben.

 

Die Bilder dazu findet Ihr in unserer Galerie  

 


Spezial - Lehrgang

mit Shimizu Keigo Sensei 5.Dan Shotokan

am 07.05.2023


Lehrgang mit Shimizu Keigo Sensei 5.Dan Shotokan am 06.05.2023

Shotokan Karate Lehrgang mit japanischem Meister in Friesland

 

Am Samstag, den 6.Mai, fand in der Sporthalle am Dannhalmsweg in Jever ein Lehrgang der besonderen Art statt. Mirko Bellack, der Dojoleiter des Karate-Teams vom HFC Schortens, sowie das dazugehörige Team luden über 60 Teilnehmer verschiedener Dojos aus Niedersachsen zu einem Karate-Lehrgang mit einem hochkarätigen Dozenten ein: Sensei Keigo Shimizu ist Inhaber des 5. Dan im Karate der Stilrichtung Shotokan.

 

Keigo Shimizu ist Absolvent der Dokkyo-Universität und Schüler von Tatsuya Naka Sensei (bekannt aus dem Film Kuro Obi), Osaka Sensei und Ochi Sensei. Er ist Cheftrainer des Dojo Yamato Düsseldorf. Shimizu Sensei möchte ein ganzheitliches Konzept von Kihon, Kata und Kumite vermitteln. Drei sich gegenseitig beeinflussende Säulen des Karate-Do.

 

Mit entsprechender Ehrfurcht begegneten ihm deshalb die Kinder, für die der erste Teil des Lehrganges ausgelegt war. Shimizu Sensei, so wird er korrekt angesprochen, hat sich in der ersten Trainingsstunde viel Zeit für die Kinder genommen, um ihnen nicht nur einiges über grundsätzliche Bewegungsabläufe beizubringen, sondern hat auch viele japanische Begriffe des Karate genau erläutert. Dabei hat er den Lehrgang für die Kinder nicht nur sehr informativ gestaltet, sondern kurzweilig und mit viel Spaß abgehalten.

 

Nach einer Mittagspause, für die einige der Eltern Kuchen und andere Speisen gespendet haben, ging es weiter mit einem 3-stündigen Lehrgang für die Jugendlichen und Erwachsenen. Dabei legte Shimizu Sensei besonderen Wert auf das Optimieren von Ständen bei verschieden Bewegungsabläufen. Aus diesen Ständen, verbunden mit einer idealen Schwerpunktverlagerung, generiert sich ein Großteil der Kraft, die ein Karatekämpfer bei seinen Bewegungen aufbringt. Shimizu Sensei legte großen Wert darauf, dass alle Bewegungsabläufe möglichst natürlich für den Körper sind. Wie auch im Alltag schleichen sich auch im Karate sogenannte künstliche Bewegungsabläufe ein, die unnötig Energie kosten. Korrekt und bewusst ausgeführt kann Karate bis ins hohe Alter trainiert werden.

 

Auch wenn es für die Lehrgangsteilnehmer und besonders für den Sensei ein anstrengender Tag war, hat sich dieser am nächsten Morgen noch einmal ein paar Stunden Zeit genommen, um auf die Ausführungen des Vortages näher einzugehen und ein spezielles Dojo-Training für die Mitglieder des Karate-Teams vom HFC Schortens abzuhalten. Themenschwerpunkte waren die exakte Kontrolle der eigenen Bewegungen wie das Kime, also der Bewegungsenergie, die bei einzelnen Techniken des Karate im Moment der größten Anspannung übertragen wird, sowie Training mit der Makiwara (japanisches Schlagpolster bestehend aus Reisstroh und Bambusstab).

Allen Teilnehmern hat das Training sehr viel Spaß bereitet und sie in ihrem Karate ein gutes Stück nach vorne gebracht. Aber auch dem Sensei hat es sehr gut gefallen, so dass er sich schon auf ein Wiedersehen freut.

 


Training und Gürtelprüfung mit Renshi Peter Kluß Sensei am 20.03.2023


Gürtelprüfung 17.12.2022

Zu Beginn der Weihnachtsferien, fanden im Karate-Dojo des HFC Schortens wieder die regelmäßig anstehenden Gürtelprüfungen statt. Als Prüfer ist Renshi Peter Kluß, 5. Dan Shotokan Karate, Vice- Präsident IMAF Europe HQ Branch Germany und Karate Dojoleiter des TSG Husbäke, angereist.

Die am diesen Tag durchgeführten Prüfungen setzen ein intensives und ausdauerndes Training voraus. Die Schüler haben ihr praktisches Können im sog. „Kihon“, also den grundlegenden Technik- Kombinationen vorgezeigt. Im „Kumite“ wurden gemeinsam mit einem Partner mehrere Angriffe mit Verteidigungen und Gegenangriffe vorgeführt. Außerdem mussten die Schüler eine vorher festgelegte „Kata“ ablaufen. Dabei kämpfen sie einen Kampf gegen imaginäre Gegner auf einem festgelegten Ablaufweg. Das theoretische Wissen um das Wesen des Karate, den zugehörigen Begrifflichkeiten und der Selbstverteidigung wurden ebenfalls abgefragt.

Die Prüfungen wurden nach den hohen Standards der IMAF (International Martial Arts Federation) durchgeführt. Am Ende wurden von Renshi Peter Kluß und dem Beisitzer Mirko Bellack (Sparten- und Dojoleiter vom Karate-Team des HFC Schortens) die Prüfungsurkunden an alle erfolgreichen Prüflinge überreicht.

Bestanden haben:

9. Kyu ( Weiß mit Roten Streifen): Tamina Klinnik, Justin Köhler
8. Kyu (Gelb): Josphine Langenstein, Philipp Gautier, Tobias Schraven
7. Kyu (Orange): Alina Boyan, Kristian Ponomarenko
6. Kyu (Grün): Maximilian Rugen


Karate - Training mit Renshi Peter Kluß Sensei

am 12.12.2022

 

Am Montag, den 12.12.22 konnten sich die Mitglieder des Karate-Teams des HFC Schortens über ein ganz besonderes Training freuen. Zu Gast war Renshi Peter Kluß Sensei 5.Dan, Vizepräsident der International Martial Arts Federation (IMAF) Europa HQ Branch Germany.

Ein ausgedehntes und schweißtreibendes Aufwärmtraining bereitete auf die nachfolgenden Lektionen vor, die körperlich für die meisten Teilnehmer sehr herausfordernd waren. Besonderer Bestandteil des Trainings waren diverse Selbstverteidigungstechniken für Situationen, wie sie so oder so ähnlich auch außerhalb des Dojos auftreten können. Renshi Peter Kluß Sensei verstand es während des Trainings immer wieder, die Inhalte nicht nur anschaulich, sondern auch mit einer großen Portion guter Laune zu vermitteln.

Nach dem zweistündigen Training waren die Karateka sichtlich geschafft aber um ein paar nutzbringende Erfahrungen im Shotokan Karate reicher.


Traineraus- und Weiterbildung

am 04.12.2022

Am Sonntag, den 04.12.2022 fuhren insgesamt 14 Jugendliche und Erwachsene vom Karate-Team des HFC Schortens nach Emden, um an der IMAF Trainer- aus- und Fortbildung 2022 teilzunehmen. Diese Ausbildung bildet die Grundlage für alle Kampfsporttrainer der IMAF und wird jährlich durch den IMAF- Verband ausgerichtet. So wird nicht nur Dojo- sondern auch Länderübergreifend eine hochwertige Ausbildung der Trainier der IMAF gewährleistet. Da nach der coronabedingten sportlichen Zwangspause von Lehrgängen und Training viele Fragen bei den Trainern, Dojoleitern und Ausübenden erwuchsen, wurde ein großes Augenmerk auf die Folgen der Pandemie gelegt, wie z.B. die Vorbeugung von Verletzungen nach längerer Pause, Motivationssteigerung der Mitglieder und Steuerung von Erfolgserlebnissen und Mentale und physische Vorbereitung auf Wettkämpfe in der aktuellen Situation.

Am Ende des Lehrgangs fand zwischen den Teilnehmern ein reger Erfahrungsaustausch statt.

Vom Karate Team des HFC Schortens haben folgende Mitglieder die IMAF-Trainerfortbildung absolviert:

Obere Reihe: Sören Schlossarek, Sebastian Spratt,  Tobias Schraven, Timon Faß, Mirko Bellack, Thomas Solbach, Rico Heeren, Aya Youssef

Untere Reihe: Christian Buß, Daniela Schraven, Marc Schmitz, Nadja Greczmiel,     Alina Boyan und Arne Poost


Betreuerlehrgang

am 02.12.2022

Bild: Jens Fricke Osaka Sportcenter

Am Freitag, den 02.12.2022 fuhren insgesamt 11 Jugendliche und Erwachsene vom Karate-Team des HFC Schortens zu dem Betreuerlehrgang in Emden.

 

Jens Fricke (7. Dan Kyoshi President der IMAF Europe HQ Branch Germany) vom Osaka Sport Center Emden, richtete den Betreuer- und Listenführerlehrgang der International Martial Arts Federation Europe – Branch Germany aus.

Es wurden die Themen  Rechte und Pflichten von Betreuern vor und während des Wettkampfes, sportbiologische Grundlagen, sowie Verbands- und Regelkunde behandelt. Zusätzlich stand ein praktischer Teil auf dem Programm. Üben konnten die Teilnehmer anhand eines praktischen Leitfadens in den Anforderungsprofilen der IMAF Europe. Am Ende durften die frisch gebackenen Betreuer ihren Betreuerausweis der IMAF entgegen nehmen. Damit steht den Wettkämpfern der IMAF vom Karate-Team des HFC Schortens weiteres qualifiziertes Fachpersonal zur Verfügung.

 Vom Karate Team des HFC Schortens haben folgende den Betreuerlehrgang absolviert:

 Sören Schlossarek, Thomas Solbach, Daniela Schraven, Nadja Greczmiel, Scarlett Spratt, Rico Heeren, Marc Schmitz, Alina Boyan, Aya Youssef, Tobias Schraven und Uwe Lüdemann

 


Minisportabzeichen

am 19.11.2022

 

Am letzten Samstag, dem 19.11.2022, wartete auf über 30 Kinder im Alter zwischen 3 und 6 Jahren, in der Sporthalle der Grundschule Oestringfelde, ein ganz besonderes Ereignis. Sie sind mit Hase Hoppel und Igel Bürste durch den Wald laufen, um gemeinsam zum Haus von Frau Eule zu gelangen. Dabei mussten sie unter umgestürzten Bäumen hindurch krabbeln und über Flüsse hinüber balancieren, über einen Sumpf von Stein zu Stein springen, sich mit einer Liane über einen See schwingen und den Schlafbären mit Futter versorgen, damit er nicht aufwacht. Was sich wie eine spannende Geschichte aus einem Kinderbuch anhört, war in Wirklichkeit eine gelungene Aktion des Spartenleiters vom Karate-Team und der Übungsleiterin vom Eltern-Kind-Turnen Brigitte Keib des HFC-Schortens in Verbindung mit dem Kreissportbund (KSB) Friesland. Das Team rund um Mirko Bellack hat solche Aktionen bereits in der Vergangenheit durchgeführt und freut sich, den Kindern bzw. Familien damit etwas Besonderes bieten zu können.

Um das Mini-Sportabzeichen des LSB zu erhalten, war ein Parcours aus Sportgeräten wie Bänke, Matten und Kletterseile aufgebaut, bei dem die Kinder verschiedene Aktionen durchführen mussten, um zum Ziel zu gelangen. Hier waren elementare Grundfertigkeiten wie Laufen, Springen oder Werfen, aber auch Bewegungen wie Rollen oder Balancieren gefragt. Diese Grundfertigkeiten bilden die Basis für das deutsche Kinder-Sportabzeichen, welches Kinder ab dem 6. Lebensjahr erwerben können. Das Mini-Sportabzeichen bereitet also quasi nebenbei auf das „richtige“ Sportabzeichen vor und bietet den Kindern zudem noch eine ganze Menge Spaß!

Allen Kindern hat die Aktion sichtlich Spaß gemacht. Zur Belohnung erhielten alle stolzen Teilnehmer eine Urkunde sowie ein Abzeichen zum Aufbügeln.


Lehrgang mit Imai Shuzo Sensei beim Karate Team

am 12.11.2022

Großer Meister des Karate zu Gast in Jever

 

Ein ganz besonderes Highlight fand für die Karatewelt des nördlichen Niedersachsens am vergangenen Samstag, den 12.11.22 statt. Über 50 Mitglieder von verschiedenen Dojos aus Norden, Weener, Husbäke, Wilhelmshaven und Schortens haben sich in der Sporthalle am Dannhalm in Jever versammelt, um von einem der höchst dekorierten Karateka in Deutschland zu lernen. Shuzo Imai Sensei ist Inhaber des 9. Dan im Wado-Ryu Karate DKV und 7.Dan der Japan Karate Association. Geboren 1945 in Aomori in Japan, erlernte er in jungen Jahren Judo und Kyudo. Erst mit 19 Jahren wendete er sich dem Karate und später dem Aikido zu. Er verfügt somit bereits über 58 Jahre Erfahrung in Karate.  

 

Ausrichter des Lehrganges war das Karate-Team-Dojo vom HFC Schortens, Verbandsangehörige der IMAF Europe H.Q. Branch Germany, rund um den Sparten- und Dojoleiter Mirko Bellack. 

Shuzo Imai Sensei beeindruckte die Lehrgangsteilnehmer nicht nur mit seinem umfassenden Wissen des Karate und seiner ausgereiften Technik, sondern auch darüber, wie fit und schnell und zudem noch gelenkig ein Mensch mit 77 Jahren sein kann.  Davon konnten sich selbst die jüngeren Lehrgangsteilnehmer eine Scheibe abschneiden, für die eine eigene, kindgerechte Schulung zu Beginn stattfand. Danach fand eine über dreistündige Schulung für die älteren Karateka über alle Gürtelfarben hinweg statt.

 

Die Schulung bestand aus einem großen Praxisteil, bei dem verschiedene Themen behandelt wurden. So ging Shuzo Imai auf Feinheiten ein, wie man ganz grundlegende Techniken weiter verbessert und lehrte darüber hinaus sogar Verteidigungstechniken gegen verschiedene Messerangriffe. Besonders wertvoll war die Theorieeinheit, bei der der Sensei vermittelte, dass es bei gutem Karate auf die drei Schwerpunkte seiner Schnelligkeitstheorie in Geist, Technik und Körper ankommt. Er erklärte, worauf ein Karateka besonders achten muss, um sein Karate signifikant zu verbessern. 

 

Zum Abschluss des Lehrgangs präsentierte Shuzo Imai Sensei eine Kata, also den Bewegungsablauf eines Kampfes gegen imaginäre Gegner zu traditioneller japanischer Musik und erntete großen Beifall.  

Die Anstrengungen des dreistündigen Lehrganges für die Erwachsenen war den Gesichtern aller Lehrgangsteilnehmer zu entnehmen, jedoch gepaart mit Freude und großer Dankbarkeit, von diesem großen Karatemeister lernen und ihn erleben zu dürfen. 

 


Jever Fun Lauf 2022

Das HFC-Karate-Team hat am Jever-Fun-Lauf 2022 teilgenommen

 

Entschlossene Mitglieder des Karate-Teams vom HFC Schortens sind beim diesjährigen Jever-Fun-Lauf am 20.08.2022 angetreten. Absolviert wurde gemeinsam mit viel sportlichem Ehrgeiz und Spaß der 5km Lauf.

Bereits Monate vor dem Jever-Fun-Lauf hat sich im Dojo des Karate - Team´s eine Laufgruppe gebildet und gemeinsam wurde an den Wochenenden regelmäßig für dieses Event trainiert. Dieses Training hat sich gelohnt, alle Teammitglieder sind mit großem sportlichem Elan über die Ziellinie gelaufen. Besonders Sebastian Spratt lief zusätzlich nach der 5km Runde, die 10 Km vom Jever Fun Lauf und konnte an seiner 10km Lauf- Leistung vom letzten Jahr anknüpfen. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

 

 Für unser Dojo sind angetreten:

Foto     vl.h.: Yoshua Masemann, Mirko Bellack Sebastian Spratt

vl.v.: Alina Boyan, Marc, Schmitz, Daniela Schraven, Tobias Schraven


Gürtelprüfung 2022

Zu Beginn der Ferien, fanden im Karate-Dojo des HFC Schortens wieder die regelmäßig anstehenden Gürtelprüfungen statt. Als Prüfer ist Jan Look Sensei, 3. Dan Shotokan Karate und Dojoleiter des 1. Karate-Dojo Norden, angereist.

Die am diesem Tag durchgeführten Prüfungen setzen ein intensives und ausdauerndes Training voraus. Die Schüler haben ihr praktisches Können im sog. „Kihon“, also den grundlegenden Techniken vorgezeigt. Im „Kumite“ wurden gemeinsam mit einem Partner mehrere Angriffe mit Verteidigungen und Gegenangriffen vorgeführt. Außerdem mussten die Schüler eine vorher festgelegte „Kata“ ablaufen. Dabei kämpfen sie einen Kampf gegen imaginäre Gegner auf einem festgelegten Ablaufweg. Das theoretische Wissen um das Wesen des Karate, den zugehörigen Begrifflichkeiten und der Selbstverteidigung wurden ebenfalls abgefragt.

Die Prüfungen wurden nach den hohen Standards der IMAF (International Martial Arts Federation) durchgeführt. Am Ende wurden von Jan Look und dem Beisitzer Mirko Bellack (Sparten- und Dojoleiter vom Karate-Team des HFC Schortens) die Prüfungsurkunden an alle erfolgreichen Prüflinge überreicht.

Bestanden haben:

9. Kyu (Weiß): Ayleen Marschall, Jussi Lüdemann, Zoe Henke, Anastasia Heeren, Estefania Heeren, Philipp Gautier, Silja Saage
8. Kyu (Gelb): Jan Langenstein
7. Kyu (Orange): Rico Heeren, Marc Schmitz, Scarlett Spratt, Arne Poost
5. Kyu (Blau): Daniela Schraven


Interner Karate - Dojo - Lehrgang

mit Keigo Shimizu Sensei 5. Dan JKA

 

 

Lehrgang mit einem Hauch von Japan beim Karate-Team in Friesland

 

 

 

Am vergangenen Samstag, wartete auf das Karate-Team des HFC Schortens ein ganz besonderer Lehrgang mit einem ebenso besonderen Gast. Das Team rund um Dojo-Leiter Mirko Bellack durfte Keigo Shimizu Sensei (5. Dan, Japan Karate Association) begrüßen.

 

Der zweiteilige Shotokan Karate-Do Lehrgang richtete sich zuerst an die jüngsten Karateka der Unterstufe. Nach einer Mittagpause durften dann die älteren Teammitglieder zeigen, was in ihnen steckt. Nach Aufwärmübungen ging es mit Trainingseinheiten zu verschiedenen Angriffs- und Abwehrtechniken weiter. Im weiteren Verlauf wurde nicht nur an der korrekten Umsetzung der Grundtechniken, sondern auch am Zusammenspiel von Hüfte, Oberkörper, Armen und Beinen gearbeitet. Keigo Shimizu kontrollierte dabei nicht nur die richtigen Bewegungsabläufe, sondern auch die Körperhaltung der Teilnehmer. Neben dem technisch-sportlichen Teil ging es an diversen Stellen immer wieder um Traditionen, Hintergründe und eine entsprechende (innere) Haltung. Besonderer Wert wurde dabei auf die Vermittlung der sich gegenseitig beeinflussenden Säulen des Karte-Do gelegt: Kihon (Grundtechniken), Kata (Formen) sowie Kumite (Freikampf). Nach Trainingsende blieb für die Mitglieder des HFC Schortens sogar noch ausreichend Zeit, um Keigo Shimizu bei Kuchen, Keksen und Getränken Fragen rund um Karate beziehungsweise landestypische Besonderheiten zu stellen.

 

Shimizu Sensei begeisterte die Lehrgangsteilnehmer aller Alters- und Gurtklassen insbesondere durch sein technisch brillantes Karate und ebenso durch seine humorvoll-freundliche Art, die in der Sporthalle in Jever tatsächliche für diesen Tag einen Hauch von Japan spürbar werden ließ.

 


Gürtelprüfung am 16.10.2021

 

Am Samstag den 16.10.21, war Renshi Peter Kluß, 5. Dan Karate und Zweiter Vorsitzender in der IMAF Germany (International Martial Arts Fedaration), als Prüfer zu Gast beim Karate Team des Heidmühler FC Schortens.

 

9 Karateka vom Karate Team des HFC Schortens blicken auf eine erfolgreiche Prüfung zurück. Für die absolvierte Gürtel-Prüfung haben sich die Karateka mit ihren Trainern vom Karate Team des HFC Schortens bestens vorbereitet. In der Gürtelprüfung wurde von den Karate-Prüflingen vieles abgefragt. Dazu zählen die „Kata“, der Kampf gegen einen imaginären Gegner auf ein vorgeschrieben Ablaufweg. Das „Kumite“ dabei geht es um je nach Gürtelgrad vorgeschriebene realistische Angriffe und die damit verbundene Abwehr mit einem Partner und das „Kihon“ auf dem Programm. Dieses beinhaltet die Vorführung von mehreren kombinierten vorgeschriebenen Hand- und Fußtechniken. Am Prüfungsende waren alle Karateka, nachdem sie ihre Prüfungsurkunden vom Prüfer der IMAF Renshi Peter Kluß, 5. Dan und dem Beisitzer Mirko Bellack (1.Kyu Braun, Sparten und Dojoleiter vom Karate Team des HFC Schortens) in Empfang nehmen durften, sichtlich erschöpft, aber sehr glücklich.

 

Es wurde nach den IMAF Standards geprüft und erfolgreich bestanden haben:

 

zum 9.Kyu (Weißgurt): Leni Aden, zum 8.Kyu (Gelbgurt): Marie Dinh, Rico Heeren, Arne Poost, Marc Schmitz, zum 7.Kyu (Orangegurt): Maximilian Rugen, zum 5.Kyu (Blaugurt): Sebastian Spratt, Thomas Solbach. Zum 2.Kyu (Braungurt): Michael Kuhlbars

 


Kinderschutz - Fachkräft für Vereine

Auch in der Corona-Zwangspause waren wir nicht untätig und haben uns weiterbilden lassen. Im Rahmen eines Online-Ausbildungslehrgangs haben sich Mirko Bellack und Gunar Voß am 20.02.2021 zur “Kinderschutz-Fachkraft” für Vereine aus- und weiterbilden lassen.

 

Inhalt des insgesamt vier Lehreinheiten umfassenden Seminars waren u.a. die Früherkennung von Anzeichen von Gewalt und sexualisierter Gewalt, Mobbing und medialer Gewalt gegen Minderjährige. Weiterhin wurden präventive Maßnahmen gegen Gewalt, sexualisierte Gewalt und Mobbing, bezogen auf den Bereich des Vereinslebens bzw. Vereinssports vermittelt. Teil der Lehrinhalte waren auch die Früherkennung von Anzeichen für Gewalt im Bereich der Kommunikation und Körpersprache.

 

 

 

Das erworbene Wissen soll genutzt werden, um unsere Karateka im Training bestmöglich zu schützen, damit das Training für alle immer in der Hauptsache Spaß bleibt.

 

 

 

Euer Karate-Team

Mini- Sportabzeichen vom 31.10.2020

Aufbau- und Erprobungsteam Karate Team HFC Schortens

am Samstag den 31.10.2020 richtete das Karate Team des HFC Schortens für die Kindertagesstätte „Abenteuerland“ Oestringfelde Schortens das Mini- Sportabzeichen aus. 63 Kinder (zwischen 3 bis 6 Jahre) absolvierten den Parkour des Mini- Sportabzeichens mit viel Geschick und Spaß.

Die Kinder wurden in mehreren festen Gruppen von ihren pädagogischen Betreuern der jeweiligen Gruppen des Kindergartens durch die Übungen geführt. Die Gruppenzeiten wurden mit viel Spielraum angelegt, so das keine Durchmischung stattfinden konnte und eine sorgfältige Desinfektion zwischen den Gruppen durchgeführt werden konnte. Das Event wurde mit einem vorher streng angelegten Hygiene Konzept geplannt und absolviert.

Info vom LSB :
„Wir begleiten den Hasen Hoppel und den Igel Bürste auf ihrem Weg durch den Eichenwald zu einer alten Freundin, Frau Eule. Sie hat heute Geburtstag. Unterwegs warten einige aufregende Abenteuer auf uns, aber gemeinsam schaffen wir das. Dabei können wir zeigen, wie fit wir sind. Und sollte uns eine Aufgabe doch etwas schwerer fallen, dann können wir natürlich auch ein bisschen dafür üben. Wir sammeln Eicheln und Nüsse als Verpflegung, treffen auf das Wildschwein Grunz und müssen Flüsse und Sümpfe überqueren, um das Haus von Frau Eule zu erreichen und kräftig mit ihr zu feiern“.

Das ist der Handlungsrahmen der kleinen Bewegungsgeschichte, in die die Übungen für das Mini-Sportabzeichen des LSB Niedersachsen eingebettet sind. Mit diesen Bewegungsvorschlägen und dem begleitenden Materialienpaket möchte der LSB Niedersachsen dazu anregen, Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren Bewegungsgelegenheiten und – Erlebnisse anzubieten, die ihrem natürlichen Bewegungsdrang entsprechen. Hierbei soll ihnen auf spielerische und phantasieanregende Weise Freude an körperlicher, gewissermaßen vorsportlicher Aktivität vermittelt werden. Eine solche Einladung zur Bewegung schon in frühestem Alter ist wichtig, weil die Lebenswelt vieler Kinder diese Gelegenheiten heute nur noch selten bietet. Dadurch wird das natürliche Bedürfnis, den eigenen Körper und die Umwelt durch Bewegungsaktivitäten zu entdecken, stark eingeschränkt.

 Die Übungen

Die ausgewählten Übungen orientieren sich an elementaren Grundfertigkeiten wie Laufen, Rollen, Balancieren oder Werfen, die jedes Kind im Laufe seiner Entwicklung erwirbt bzw. erwerben sollte und die Grundlage vieler Bewegungsaktivitäten, im Alltag wie im Sport, bilden.

Jede Übung kann in unterschiedlich schwierigen Ausführungsvarianten absolviert und so an den jeweiligen motorischen Entwicklungsstand der Kinder angepasst werden. Außerdem sind die Übungen bezüglich der Materialauswahl sowie der konkreten Durchführung entsprechend der jeweiligen örtlichen Rahmenbedingungen variabel zu gestalten. Die angesprochenen Grundfertigkeiten bilden auch die Basis für das Deutsche Sportabzeichen, das Kinder ab dem 6. Lebensjahr erwerben können. Das Mini-Sportabzeichen bereitet also quasi nebenbei auf das „richtige“ Sportabzeichen vor und wie bei diesem erhalten die Kinder für ihre Anstrengungen eine Belohnung in Form einer Urkunde und eines Abzeichens zum Aufbügeln.

Zitat aus: https://www.lsb-niedersachsen.de/themen/sportentwicklung/sportabzeichen/mini-sportabzeichen